Was bedeutet heute Digitale Souveränität?
Digitale Souveränität bedeutet, dass Personen, Unternehmen oder Staaten selbstbestimmt über ihre digitale Infrastruktur, Daten und Technologien entscheiden und verfügen können – ohne unnötige Abhängigkeit von externen Anbietern oder fremden Staaten.
Digitale Souveränität ist wichtig, um Daten zu schützen, wettbewerbsfähig zu bleiben und politische sowie unternehmerische Handlungsfreiheit zu sichern. Doch häufig zeigt sich: Viele Organisationen sind stärker von externen Anbietern und proprietären Lösungen abhängig, als ihnen bewusst ist. Genau hier setzt eine strukturierte Vorgehensweise an.
In 4 Schritten zur digitalen Souveränität
1. Abhängigkeiten identifizieren
Die Identifikation von Abhängigkeiten hilft zu verstehen, wie stark Ihre IT-Infrastruktur von einzelnen Herstellern, proprietären Technologien abhängig ist. Diese systematische Bewertung schafft Transparenz über bestehende Risiken.
2. Kritikalität erkennen
Die Bewertung der Kritikalität einer Anwendung zeigt, wie kritisch eine Anwendung für mein Unternehmen ist.
3. Risiko einsortieren
Die Kombination aus Unabhängigkeitsgrad und Kritikalität ermöglicht eine strukturierte Einordnung des Risikos von Anwendungen. Je geringer die Unabhängigkeit und je höher die Kritikalität, desto größer ist das Risiko und desto dringender sind Maßnahmen zur Absicherung oder Ablösung erforderlich.
4. Maßnahmen definieren
Die Definition von Maßnahmen basiert auf der zuvor ermittelten Risikoeinstufung und zielt darauf ab, Abhängigkeiten gezielt zu reduzieren und die Resilienz zu erhöhen. Je nach Risiko werden beispielsweise Alternativen eingeführt, offene Standards gefördert oder Anbieter diversifiziert.
Nutzen Sie unsere Checkliste, um Abhängigkeiten sichtbar zu machen, Risiken richtig zu bewerten und konkrete Maßnahmen für mehr Kontrolle und Sicherheit abzuleiten.
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