# Vier kritische Solarwinds-Schwachstellen erlauben Remote-Code-Execution

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BEDROHUNG

SolarWinds hat Sicherheitsupdates für vier kritische Schwachstellen in der FTP-Lösung Serv-U veröffentlicht. Die Remote-Code-Execution-Lücken erlauben Angreifern teils die Erlangung von Root-Zugriff auf verwundbaren FTP-Servern. Die Software dient der sicheren Datenübertragung über Managed File Transfer (MFT) und bietet zusätzlich FTP-Serverfunktionen.

CVE-2025-40538 stellt mit einem CVSS-Score von 9.1 die kritischste Lücke dar. SolarWinds beschreibt sie als Broken-Access-Control-Fehler, über den ein Angreifer einen Nutzer mit Systemadministrator-Rechten anlegen und Code mit privilegierten Rechten ausführen kann.

Darüber hinaus wurden zwei Type-Confusion-Lücken und eine IDOR-Schwachstelle (Insecure Direct Object Reference) behoben. Voraussetzung für die Ausnutzung aller vier Schwachstellen: Ein Angreifer muss bereits über hohe Berechtigungen auf dem Zielsystem verfügen.

Abwehrmaßnahme

  • SolarWinds Serv-U umgehend auf die aktuelle Version patchen
  • Bestehende Zugriffsrechte auf Serv-U-Instanzen überprüfen und restriktiv konfigurieren

Cyber Security Monitoring-24/7 Schutz
 

Autor: Michael Niers
 

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