BEDROHUNG
Sicherheitsupdates für Adobe Campaign Classic und Adobe Bridge beheben insgesamt neun kritische Schwachstellen, darunter CVE-2026-48449 mit einem CVSS-Score von 10.0. Die Lücke beruht auf einer fehlerhaften Autorisierung und kann laut Adobe zur Ausführung von beliebigem Code im Kontext des aktuellen Nutzers führen – eine Interaktion des Benutzers ist für die Ausnutzung nicht erforderlich.
Eine weitere Schwachstelle in Adobe Campaign Classic kann durch SQL-Injection das Auslesen beliebiger Dateien ermöglichen und wurde mit CVSS 8.6 bewertet. Die als CVE-2026-48448 geführte Lücke betrifft On-Premises-Installationen von Adobe Campaign Classic; durch Adobe gehostete Instanzen seien bereits abgesichert. Auch für Adobe Bridge wurden Updates veröffentlicht. Acht kritische Schwachstellen könnten dort unter anderem Privilege-Escalation (PE) und Arbitrary-Code-Execution (ACE) ermöglichen.
Für keine der behobenen Schwachstellen liegt derzeit eine bekannte Ausnutzung vor. Administratoren wird dennoch empfohlen, die Updates umgehend anzuwenden.
Was jetzt zu tun ist:
- umgehend patchen
PRÄVENTION & DETEKTION
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Autor: Michael Niers